Ist ein Sudoku gut für dein Gehirntraining?

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Schätze einmal, wie viele Seiten angezeigt werden, wenn man das Stichwort „Sudoku“ bei google eingibt!  48,5 Millionen Seiten. Was ist so faszinierend an diesem Rätsel? Wie wirkt es auf unser Gehirn? Ich selbst spiele es oft gleich nach dem Frühstück. Allerdings habe ich in Sachen Schnelligkeit gegen meine liebe Frau keine Chance.

Sudoku vielleicht auch mal auf Zeit?

Sudoku macht schlauer

Was ist ein Sudoku- Rätsel?

Ein Sudoku stammt aus dem Japanischen und ist ein Kunstwort aus dem japanischen
„Suji wa dokushin ni kagiru“. Das heißt übersetzt etwa: „Jede Zahl muss einzig sein.“
Nach Europa kam das Zahlenrätsel durch den Neuseeländer Wayne Gould, der dafür ein Computerprogramm schrieb und es der „Times“ kostenlos zur Verfügung stellte. Es besteht aus einem Quadrat, das in 9 kleinere Quadrate unterteilt ist. Jedes dieser kleineren Quadrate ist ebenfalls in 9 kleine Quadrate untergliedert. In diese Felder müssen die Ziffern 1-9 so eingetragen werden, dass sie

a)      in jedem 9er-Quadrat

b)       in jeder Zeile des großen Quadrats

c)       in jeder Spalte des großen Quadrats

nur einmal vorkommen dürfen. Als Hilfe sind einige Zahlen bereits vorgegeben. Je nach Schwierigkeitsgrad sind 20 oder mehr Zahlen vorgegeben.

Wie wirkt ein Sudoku- Rätsel auf dein Gehirn?

Wenn du dein Denkleistung regelmäßig trainieren möchtest, darfst du keine Routine aufkommen lassen. Die immer neuen Zahlenkombinationen fordern die geistige Flexibilität. Die Kompetenzen  logisches Denken und die eigene Kombinationsgabe werden trainiert. Anfangs ist es für dein Gehirn wirklich etwas sehr unterhaltsames und ein echtes Training. Wenn du aber immer schneller wirst und jedes Sudoku schon im Handumdrehen löst, solltest du dir etwas Neues suchen, denn unser Gehirn mag immer neue Herausforderungen.Beim Sudoku- Rätseln  trainieren wir hier hauptsächlich das linke Gehirn. Die sowieso schon unterforderte rechte Gehirnhälfte bleibt etwas außen vor. Trotzdem ist das Sudoku zu empfehlen. Seine logischen Denkfähigkeiten zu trainieren ist nicht das Schlechteste.

Neurogenese- neue Nervenzellen entstehen

Ist man im Sudoku- Raten erst ein „Anfänger“, kann es sogar sein, dass man ganz neue Nervenbahnen anlegt, die nach und nach verdickt werden. Auch beim „betagten“ Menschen können hier neue Nervenbahnen hinzukommen. Im Fachjargon heißt dies übrigens „Neurogenese“. Doch wie gesagt, lass es nie zu einer Routine kommen, denn dann werden keine neuen Nervenbahnen mehr angelegt. Eine neue Qualität wäre, sich selbst Sudokus auszudenken.

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Bitte keine Routine

Der gleiche Effekt tritt übrigens auch ein, wenn man immer wieder vom gleichen Autor Kreuzworträtsel löst. Irgendwann muss man nicht mehr lange überlegen, wie der griechische Gott heißt oder die Hauptstadt von Guatemala. Wenn es zur Routine wird- gilt es , etwas Neues zu finden. Wie wäre es mit einem Rätsel ala Kopfnuss aus der Akademie?

Hier kann man täglich ein neues Sudoku bei der Süddeutschen Zeitung spielen.

Euer Jens

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