Pünktlich zum Geburtstag: Mindmap Wagner

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Wagner- ein Vordenker auf seinem Gebiet- dazu ihm gewidmet das  Mindmap Wagner

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Einer der größten , aber auch einer der umstrittensten Persönlichkeiten wäre am 22.5.2013 200 Jahre alt geworden:

Richard Wagner.

Anlass genug, sich mit ihm eingehender zu beschäftigen. Und das unter dem Ansatz, was davon sollte zur Allgemeinbildung  der Bevölkerung gehören.
Es sollte also ein typisch Voigtsches Allgebrain werden:

Was ist merk-würdig?

Aber wie schon im Vorjahr beim Friedrich, den Großen  gab es wieder das übliche  Problem:
Was aus dem vielen Stoff, aus all den Anekdoten gehört in das Allgebrain und was sollte ich weglassen?
Was waren seine größten Erfolge? Seine Opern natürlich. Aber welche? Sein Theater auf dem grünen Hügel, das Festspielhaus Bayreuth, die Festspiele an sich.
Wie war sein Werdegang? Seine unzähligen Stationen, seine übereilten Abreisen, seine Flucht vor Steuereintreibern, Polizei, vor den Gläubigern- was davon ist besonders bemerkenswert?
Dass er ein Musiktheater erbauen ließ, ganz nach seinen Vorstellungen, war revolutionär. Seine Musik war neu. Alles scheint aus einem Guss. Selbst auch als Theaterregisseur hatte er immer den Blick fürs Ganze:
Niemand wundert sich heutzutage, dass ein Dirigent sein Orchester ansieht. Wagner war aber der erste, der dies tat. Bis dahin war jeder Dirigent dem Publikum zugewandt.

Genie und Wahn

Aber wo Genie ist , ist auch meist der Wahn nicht weit. So war er dem Luxus verfallen, Geld spielte für ihn oft keine Rolle. Kurioserweise konnte er immer wieder Menschen für seine Projekte gewinnen, die ihm Geld gaben. Oft sogar sehr viel Geld. Einer der großzügigsten auf diesem Gebiet war der erklärte Wagnerfan Ludwig, der II. , der “Märchenkönig”. Für ihn wurde er sogar der königliche Berater.
Da seine Werke oft erst das Publikum gewinnen mussten, hielt sich manche Begeisterung in Grenzen- und die Einnahmen brachen ein. So verkaufte er Rechte an Opern, die er noch gar nicht geschrieben hatte. Unter anderem an seinen Schwiegervater Franz Liszt.

Umstritten ist Wagner vor allem wegen seiner antijüdischen Auffassungen. Werke dieses erklärten Antisemitisten in Israel aufzuführen? Fast undenkbar. So war er mit seinen Schriften Wegbereiter für eines der schwärzesten Kapitel Deutschlands. Fasziniert von Wagners Lohengrin machte Hitler ihn zu seinem Lieblingskomponisten. Damit  hängt auch an jeder Aufführung von Wagners Opern immer der Schatten des Nationalsozialismus, auch wenn er da schon lange nicht mehr gelebt hatte.

Wagner- ein Mann mit Visionen

Wagner hatte eine Vision- seinen Ring des Nibelungen in seinem eigenen Theater aufzuführen. Die Arbeiten daran dauerten nicht weniger als 26 Jahre.
Als er dann die letzte Note in Schönschrift auf das Notenblatt gezeichnet hatte, schrieb er darunter:

“Vollendet in Wahnfried. Ich sage nichts weiter.R.W.”

Typisch Wagner.

Und so sieht das Mindmap Wagner aus, das aus all den Recherchen entstanden ist:

Mindmap Wagner

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