
Onlinekurs „High Potential“
Lektion 2
Namen merken Teil 2
Lieber Leser,
willkommen zurück.
Wie viele Namen stehen auf Ihrem Zettel? Sind Ihnen 14 neue Namen begegnet? Ihre Konzentration sollte ja nur darin liegen, dass Sie sich daran gewöhnen sollen, die Namen exakt zu verstehen und sie dann zu notieren. Keine große Sache, aber eine sehr wichtige.
Vielleicht haben Sie bereits gemerkt, dass die Ihnen gestellten Aufgabe keine zusätzliche Zeit verschlungen hat. Ich weiß um Ihre kostbare Zeit. Und so soll es bleiben.
Wie ist es Ihnen dabei ergangen, eine Gewohnheit umzustellen? Naja, so ganz umgestellt haben Sie die Gewohnheit bestimmt noch nicht. Psychologen meinen, um eine Gewohnheit tatsächlich abzustellen, brauchen wir tatsächlich etwa 21 Tage. Ich selbst fürchte, dass es sogar noch etwas mehr ist. Es hängt natürlich auch davon ab, wie verfestigt diese Gewohnheit ist.
Wenn Ihnen ein Name neu genannt wird und Sie unterhalten sich mit dem Namenbesitzer vis a vis oder am Telefon, dann bauen Sie ab heute dessen Namen im Gespräch mindestens 5x ein. Am besten gleich zu Anfang und dann immer wieder 2-3x und zuletzt am Ende.


Beispiel:
„Darf ich mich vorstellen- Birgit Fischer, ich leite hier die Abteilung“.
Angenehm Frau Fischer (1.), übrigens ist mir eine Birgit Fischer (2.) aus dem Sport bekannt. Sie war Kanufahrerin, diese Frau Fischer (3.) sind Sie aber nicht, oder?
Gespräch
Gespräch
Gespräch
Sehr geehrte Frau Fischer, darf ich mich verabschieden, es hat mich sehr gefreut, Sie kennen gelernt zu haben.“
So oder ähnlich ist es üblich in anderen Ländern.
Wenn einem Amerikaner eine Frau Fischer vorgestellt wird, wird er als erstes immer antworten:
„Hi, Misses Fischer nice to meet you.“ oder „Birgit, how are you?“
Wenn ein Chinese eine Visitenkarte von Ihnen bekommt, wird er sie sich sehr genau ansehen und sofort fragen:
„Bilgit Fischel? Spreche ich es richtig aus?“
Wenn sie einem Deutschen vorgestellt wird, antworten wir dann meist: „Sehr angenehm, wie geht es Ihnen?“ Es fehlt der Name und dann wird es für Ihre grauen Zellen schwerer, ihn sich zu merken.
Naja, ab jetzt nicht mehr.
P.S.
Vielleicht gefällt Ihnen folgender Witz:
Im Flug nach New York. Der Schwabe Hannes sitzt neben einer hübschen Dame.
Er: “Darf e froga, was Sie beruflich machad?”
Sie: “Ich bin Forscherin. Wir ermitteln die potentesten Volksgruppen. Vorne liegen die Indianer und die Schwaben.”
Er: “Oh, ich vergaß mich vorzustellen: Winnetou Häberle.”
Aufgabe:
In allen nächsten Situationen, bei denen Sie eine neue Person kennen lernen, sprechen Sie diese Person mehrfach mit ihrem Namen an. Beginnen Sie mit mindestens 2 Mal und steigern Sie sich dann auf 5 Mal. Ihr Gedächtnis wird es Ihnen danken.
Ihre grauen Zellen können mehr.
Viel Erfolg beim Erfüllen der nächsten Trainingsaufgabe.
