
Onlinekurs „High Potential“
Lektion 3
Namen merken Teil 3
Willkommen zurück.
Vielleicht haben Sie bereits gemerkt, dass die Ihnen gestellten Aufgaben keine zusätzliche Zeit verschlungen haben. Ich weiß um Ihre kostbare Zeit.
Bevor wir nun weitermachen eine kleine Gehirnübung: Lesen Sie diese kleine Geschichte, die ich in einem Buch von Tony Buzan gefunden habe. Das aktiviert Ihre Gehirnhälften und macht Sie konzentrierter für die nächste Zeit.
Was haben wir bereits geübt- Sie konzentrieren sich ab jetzt auf das genaue Verstehen des Namens und Sie bauen den Namen immer wieder in das Gespräch mit ein.
Kommen wir zu dem nächsten Schritt, den ich bereits angedeutet habe: Den Namen interessant machen:
Das Problem bei unseren Namen ist, dass es keinen Zusammenhang zwischen einem Menschen und seinem Namen gibt. In der Regel gibt es absolut keinen Grund, warum Frank Sinatra Frank Sinatra heißt.*
Die meisten Namen stammen aus dem Mittelalter.
Ich habe mir einmal den Spaß gemacht und ein wenig recherchiert, woher unsere Namen kommen. Sie finden es in meinem Mindmap „Herkunft unserer Familiennamen“. Schauen Sie es in Ruhe einmal an. Dann bekommen Sie ein besseres Gefühl dafür, welcher Struktur die meisten Namen unterliegen. Die einen gab man Leuten nach ihrer Herkunft, andere hatte man nach ihren Berufen benannt. Aus Schmied wurde dann später Schmidt.

Das Wichtigste für unser Vorhaben:
Mit diesen Namen können Sie sich ein Bild machen. Stellt sich Ihnen also Frau Suhrbier vor, stellen Sie sich diese nette Frau mit einem Glas sauren Bier vor. Ich empfehle Ihnen aber, dies der freundlichen Frau nicht zu sagen, sie wäre dann vielleicht etwas irritiert.
*Über die Herkunft von Namen
Früher, vor allem im frühen Mittelalter, gab man mit zunehmender Bevölkerungszahl den Menschen zur besseren Unterscheidung Eigennamen: Den Mann, dessen Familie aus Oberhof in Dorf gezogen war, nannte man den Oberhofer. Der aus Berlin, wurde zum Berliner oder der aus Bern zum Berner.
Dann gab es den Färber, den Schmied, den Bäcker, den Vogt, den Mayer. Das waren einfach Berufsbezeichnungen. Diese prägen sich recht gut ein. Sicherlich heißt der UrururSchmied nun Schmidt, Schmitt oder Smith, aber die Herkunft kann man noch erkennen.
Damals war es dann so, dass der Ruedeger (heute sicherlich Rüdiger) zur besseren Einordnung Ruedeger, der Vogt von Amelungen genannt wurde.
Ende des 15. Jahrhundert kam mit dem Besitz und dem Vererbungsrecht auch das Recht hinzu, seinen Namen zu vererben.
Erst ab dem 14./15. Jahrhundert gab es die Kombination eines Bei – und Familiennamens und erst ab 1794 wurde mit dem Allgemeinen Preußischen Landrecht die Pflicht zum Tragen eines Familiennamens geschaffen.
Ihre Aufgabe für die nächste Woche:
Nehmen Sie das Lückenmindmap „Herkunft unserer Namen“ und sortieren Sie darin pro Tag 5 Namen Ihrer Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter ein. Vielleicht drucken Sie sich das Blatt auch gleich zweimal und in A3 aus, um vielleicht noch mehr Namen unterzukriegen.
Sie werden aber auch auf Namen in Ihrem Bekanntenkreis stoßen, die nicht so leicht einzusortieren sind und für die Sie kein imaginäres Bild haben werden. Dazu kommen wir beim nächsten Mal.
Ihre grauen Zellen können mehr.
Viel Erfolg beim Erfüllen der nächsten Trainingsaufgabe

