Der Onlinekurs „High Potential“ Lektion 22

Onlinekurs „High Potential“

Lektion 22

Merktechniken für Unternehmensführung Teil 1
Merktest

Lieber Leser,

wie gut ist Ihr Gedächtnis? Haben Sie es schon einmal getestet? Tests sind ja immer so eine Sache. Meist wird immer nur ein kleiner Teil seiner Merkfähigkeit untersucht. Trotzdem haben sie insofern eine Bedeutung, weil man anschließend einen Vergleichswert hat.
Ich habe für Sie einmal einen solchen Test zusammengestellt.
Es wird den Ausgangspunkt dokumentieren, von wo aus SIE starten.

Ich bitte Sie den Test, der nur wenige Minuten dauert, wirklich und in Ruhe zu machen und vor allem, sich das Ergebnis zu notieren.
In den nächsten Lektionen werde ich Ihnen dann Merktechniken an die Hand geben, die Ihre Merkfähigkeit dramatisch verbessern werden.
Durch die Übungen in den nächsten Wochen wird es auch dazu kommen, dass Ihr Gehirn sich regelrecht verjüngt.

Und nun klicken Sie auf den Link, sorgen Sie dafür, dass Sie in den kommenden 6-7 Minuten niemand stört und schummeln Sie nicht. Geschrieben werden darf erst, wenn Sie dazu eine Aufforderung bekommen.
Der Test bezieht sich vor allem auf Ihr Kurzzeitgedächtnis.

Einen ähnlichen Test musste einmal meine Tochter absolvieren.
Ohne es zu wissen, ging es bei ihr dabei um nichts anderes, als um eine Einweisung in die Psychiatrie.

Zur Story:
Unsere Steffi wurde 3 Jahre lang in diversen Krankenhäusern auf Epilepsie behandelt, ohne diese Krankheit wirklich zu haben. Eine Fehldiagnose eines Arztes hatte gereicht, um einen beispiellosen Leidensweg der damals 22-Jährigen einzuleiten.
Am Ende der Therapie stand eine lebensbedrohliche Medikamentenvergiftung. In der Charité war es dann am Ende Prof. Einhäupl, der es auf seine Verantwortung nahm und die Diagnose seines Kollegen zu widerrufen.
Aber mittlerweile hatten die diversen Medikamente aus einem fast gesunden Menschen, einen mit autistischen Zügen gemacht. Ein Gedächtnistest vom Psychiater sollte festlegen, wie es um ihr Gehirn steht. 25 Begriffe wurden ihr genannt und Steffi hatte sich alle, ausnahmslos alle gemerkt.
Die Medizinerin hatte so etwas in ihrer Karriere noch nicht erlebt- wenn sich „gesunde“ Menschen 4—7 Dinge in der richtigen Reihenfolge merken können, ist das im Normbereich, aber alle?

Steffi beantwortete die Frage der fassungslosen Testerin:
„Wissen Sie, bevor ich krank geworden bin und ins erste Krankenhaus eingeliefert wurde, um mit Medikamenten vollgestopft zu werden, hatte ich meine Ausbildung als Physiotherapeutin beendet. Das schaffte ich nur, weil ich Merkmethoden von meinem Vater gelernt hatte und diese stets anwendete.“

Die begeisterte Psychiaterin diagnostizierte unserer Tochter eine überragende Funktionsweise ihres Gehirns und verneinte die Einweisung in eine geschlossene Abteilung. Wir hatten sie zurück.
Heute wissen wir, dass Steffi damals die Autoimmunerkrankung „Hashimoto“ hatte, was nicht schön ist, aber mit der sie gut klar kommt. Sie ist eine äußerst gefragte Physiotherapeutin und Osteopatin. Ihre beiden Kinder Finn und Fiete sind der ganze Stolz der Familie.